ZINQ

Nach einem erfolgreichen Start der Zusammenarbeit zwischen EPEA und Voigt & Schweitzer, die 2011 mit einem Workshop begann, wurde 2012 eine Analyse eines Verzinkungsprozesses aus dem Blickwinkel des Cradle to Cradle®-Designkonzepts durchgeführt. Aufbauend auf dem erhaltenen Status-quo-Bericht ließ Voigt & Schweitzer 2013 ihr erstes Produkt duroZINQ nach dem Standard V2 für die Zertifizierung (Cradle to Cradle Certified™) zertifizieren. Inzwischen konnte das Produkt erfolgreich auch für den Standard V3 zertifiziert werden.

 Kreisläufe schaffen: Ein Ausblick in die Zukunft

Durch die Zertifizierung von duroZINQ hat Voigt & Schweitzer bereits ein wichtigen Schritt getan: Die Verzinkung wurde hinsichtlich ihrer Eignung für den technischem Metabolismus betrachtet. Davon ausgenommen sind bisher allerdings Metallprodukte, die verzinkt werden, welche als Baumaterial jedoch einen weitaus größeren Massenanteil aufweisen.

Die Roadmap für die Verzinkung sowie die Stahlindustrie ist langfristig ausgerichtet und in drei Schritte unterteilt:

  1. Cradle to Cradle®-optimierte Verzinkung für den technischen Metabolismus
  2. Cradle to Cradle®-Zertifizierung von Metallprodukte für den technischen Metabolismus
  3. Aufbau einer Cradle to Cradle®-Community in den Bereichen Verzinkung und Metall
zinq roadmap

Bereits heute ein Vorreiter

Nachdem bereits 2013 die erste Cradle to Cradle®-Zertifizierung für die duroZINQ®-Oberfläche verliehen wurde, erhielt in 2017 das Dünnschicht-Stückverzinkungsverfahren microZINQ® ebenfalls das Cradle to Cradle Zertifikat. Damit sind ab sofort alle ZINQ®-Stückverzinkungsoberflächen nach den Cradle to Cradle®-Standards zertifiziert. 

Dank dieser jüngsten Zertifizierung garantieren die Oberflächen duroZINQ® und microZINQ® eine hundertprozentige Recyclingfähigkeit in immer gleichbleibender Qualität. Außerdem sind sie frei von nicht wiederverwertbaren Stoffen im Prozess und am Produkt – bereits heute in Übereinstimmung mit den Vorgaben der EU Circular Economy Richtlinien.