ARD-Beitrag “Giftige Drucker: Warum Dreckschleudern den Blauen Engel bekommen”

Die Emissionen von Laserdruckern werden seit vielen Jahren als Gesundheitsgefahr diskutiert. Wenn sie den Toner mit hoher Temperatur auf dem Papier fixieren, entstehen Milliarden feinster Aerosole, die eingeatmet werden können. Darin sind auch Milliarden Tonerpartikel enthalten, noch kleiner sind als der viel diskutierte Feinstaub. Im Drucker lagern sie sich oft als schmieriger schwarzer Film ab.

Der TV-Beitrag “Giftige Drucker: Warum Dreckschleudern den Blauen Engel bekommen” aus der ARD-Sendung Plusminus berichtet über die Gefahren von Laserdruckern, die Menschen in Büros großen Schaden zufügen können. Der Beitrag vom 18.10.2017 ist in der Online-Mediathek der ARD frei verfügbar!

Prof. Michael Braungart, Direktor des Hamburger Umweltinstitutes, erhält selbst häufig Anfragen von Betroffenen. Ihm wurden Analysen von mehr als 70 verschiedenen Drucker-Tonern gezeigt, die Nano-Control in Auftrag gegeben hat. Je nach Hersteller enthalten sie neben Kohlenstaub, Eisen oder Silicium auch giftige Stoffe wie Aluminium, Mangan, Nickel und gar Cadmium und Blei.

“Es gibt hier ganz viele Stoffe, die extrem gesundheitsschädlich sind, die krebserzeugend sind, die Erbinformationen verändern. Jede dieser Feinstaubteile wirkt wie eine kleine Harpune: Sie schneiden wie eine Pfeilspitze durch meine Zellen hindurch und sie zerstören diese Zellen. Die Zellen versuchen sich dann zu reparieren, aber sie verkalken darüber und  das Gewebe wird brüchig. Der Stand ist eindeutig: Diese kleinen Feinststaubteile verkürzen direkt unsere Lebenserwartung.”