Healthy Printing Initiative

Um die Sicherheit von Lebensmitteln zu verbessern und Recyclingkosten zu verringern, startet EPEA mit Unterstützung der Stiftung DOEN eine Healthy Printing Initiative. Die Initiative soll die Verfügbarkeit von gesunden Inhaltsstoffen in gedruckten Publikationen und Verpackungen erhöhen, und EPEA lädt Kunden & Partner ein, bei der Allianz mitzumachen.

Jeder nutzt Druckprodukte, doch bisher können Käufer und Lieferanten nirgendwo zusammenarbeiten, um die Wirtschaftlichkeit gesunder Druckprodukte durch große Produktionsmengen zu erhöhen. Die Initiative füllt diese Lücke. Verglichen mit Bemühungen, problematische Inhaltsstoffe zu verbieten, wird hierbei versucht, bedrucktes Papier als ökonomische Ressource für Recycling und Kompostierung zu optimieren.

Healthy Printing logo
HPI_network

„Sogenannte „nachhaltige“ Bemühungen im Papiersektor gibt es bereits seit einigen Jahren, aber der Druck ist der eigentliche Elefant im Raum“, merkt EPEA Geschäftsführer Prof. Dr. Michael Braungart an. „Sicheres und ökonomisch sinnvolles Papierrecycling funktioniert nur mit gesunden Druckmaterialien. EPEA arbeitet mit Dutzenden Akteuren aus der Papier- und Druckindustrie zusammen, und es existieren bereits viele nach Cradle to Cradle zertifizierte Produkte.“

Druckmaterialien beeinflussen Millionen Tonnen von neuen Papierprodukten sowie die meisten Recyclingpapiere. Anstoß für den Start der Initiative war unter anderem der Nachweis von Mineralölen, Beschichtungen und anderen Substanzen in Verpackungen, die die darin verpackten Lebensmittel kontaminieren.

„Die DOEN Stiftung freut sich, diese Initiative mitzufinanzieren,“ sagt DOEN-Geschäftsführerin Anneke Sipkens. „Wir unterstützen insbesondere den vorwettbewerblichen Bereich, in dem Käufer und Lieferanten zum Wohl eines gesunden Planeten und der Konsumenten kooperieren können. Weil es uns sehr wichtig ist, unsere Worte auch in Taten umzusetzen, erforschen wir Möglichkeiten für sauberen Druck auch in unserer eigenen Organisation.“

„Wir laden jeden EPEA-Partner sowie alle Druckmedien dazu ein, durch eine Beteiligung an der Initiative Vorreiter für gesundes Drucken zu sein und andere zu inspirieren“ sagt Katja Hansen, die die Initiative koordiniert. „Die ganze Bandbreite von Akteuren – vom Verpackungshersteller über Druckereien bis zum Druckfarben-Lieferanten – soll für die Initiative begeistert werden.“

EPEA & B.A.U.M. veröffentlichen Healthy Printing Report

Magazine, Verpackungen, Druckfarben und Büropapier bereichern unseren Alltag. Doch wie gut sind diese Produkte für Mensch und Umwelt? Wie steht es um die Recyclingfähigkeit? Der gemeinsame Report von B.A.U.M. und EPEA im Rahmen der Healthy Printing Initiative zeigt, wie gesunde Druckprodukte gestaltet werden müssen, um eine neue Qualität des Recyclings zu erreichen und die wertvolle Ressource „Papier“ optimal zu nutzen.

Pro Jahr werden mehr als 400 Millionen Tonnen Papier produziert. Der Markt wächst weltweit jährlich um ca. 1,5%, u.a. bedingt durch die Verwendung von Papier als Ersatz für Verpackungsmaterialien auf Basis fossiler Rohstoffe (wie z.B. Plastik).In der Theorie ist Papier ein ideales biologisches Produkt, welches nach einer Kaskadennutzung an die Umwelt zurückgegeben werden kann. Doch durch Verarbeitungsschritte wie Bleichen oder Drucken werden teils problematische Zusatzstoffe hinzugefügt, die eine sichere Rückführung in den biologischen Kreislauf verhindern. So landen jedes Jahr bedruckte Produkte wie z.B. Kartons und Papier im Wert von über € 13 Mrd. in Verbrennungsanlagen.

Der nun veröffentlichte Report stellt neben ersten Lösungsansätzen auch die Wettbewerbsvorteile dar, die entlang der Lieferkette – vom Verpackungshersteller über Druckereien bis zum Druckfarben-Lieferanten – durch gesundes Drucken erreicht werden können.

Cover_HPI Report

(die englische Version wird am 20. Juni zum Download zur Verfügung stehen)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite healthyprinting.eu und in dem Healthy Printing Flyer. Gerne können Sie auch unsere Ansprechpartner kontaktieren:

Katja Hansen (für Deutschland, Europa und International)
hansen(at)epea.com
Telefon: +49-40-4313 490

Hein van Tuijl (für die Niederlande)
vantuijl(at)epea.com
Telefon: +31-85-104 42 30