Cradle to Cradle: Toolbox für eine Circular Economy

Die Circular Economy braucht Cradle to Cradle Qualität

Es gibt viele Beispiele für den aktuellen Hype um die Circular Economy. Zu nennen ist hier u.a. die Modebranche, die recycelte (zum Beispiel durch Ozeanplastik) oder nachhaltige Textilien mit „Closed-Loop“-Ansätzen fördert.

Grundsätzlich unterstützen wir die verbreitete Anwendung von zirkulären Ansätzen, denn wenn es uns gelingt, die Rohstoffe unserer Kleidung zu recyceln, ist die Ressourcenverschwendung der Fast Fashion Industrie endlich Schnee von gestern.

Aber aus der Cradle to Cradle Perspektive ist es notwendig, dass die Recyclingfähigkeit bereits während der Designphase eines Produkts berücksichtigt wird. Alle technischen und biologischen Prozesse müssen umweltverträglich sein, damit Produkte auch nützlich sein können, anstatt einfach nur weniger schlecht zu sein.

Wussten Sie, dass viele PET-Flaschen das krebserregende Antimon enthalten?

T-Shirts aus PET-Flaschen, die in direktem Kontakt mit unserer Haut stehen, können daher deutlich erhöhte Mengen an Inhaltsstoffen enthalten, die für die menschliche Gesundheit gefährlich sind. Dennoch loben viele Unternehmen ihre Closed-Loop-Ansätze als Innovationen im Bereich der Circular Economy. Aber es wird nur wenig über das Design von gesunden und sicher recycelbaren Materialien und Produkten nachgedacht. Ist das sinnvolles Recycling?

Deshalb ist es unser Ansporn mit dem Cradle to Cradle Designkonzept Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr Produktdesign zu überdenken und gesunde Inhaltsstoffe einzusetzen.

Circular Economy _PET textiles

Unser Ziel: Eine Circular Economy powered by Cradle to Cradle

Ein positiver Fußabdruck durch optimierte Nährstoffkreisläufe

Die Unternehmen müssen versuchen, ihre Produkte und eingesetzten Rohstoffe in zirkulären Modellen zu führen, um somit geschlossene Nährstoffsysteme zu ermöglichen. Und dies nicht als Downcycling, sondern als Upcycling. Das Ziel ist, einen positiven Fußabdruck mit optimierten Nährstoffkreislaufen zu schaffen.

Nur dann ergeben sich auch die wirtschaftlichen Vorteile. Die von EPEA entwickelten und umgesetzten Methoden und Instrumente des Material Banking bzw. des Material Passports kommen hier zum Tragen.

Das Cradle to Cradle Designkonzept in Verbindung mit der Circular Economy bildet ein zukunftsfähiges Konzept, die Innovation mit einem Qualitätsgewinn verbindet und mit einem ganzheitlichen Ansatz gleichzeitig auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene agiert.

„Ich schätze die Tatsache, dass die Circular Economy ausdrücklich mit Cradle to Cradle verbunden ist. Ohne diese Verbindung besteht die Gefahr, dass die Circular Economy ein weiteres Modewort bleibt, ohne die erforderlichen Bedingungen und die damit verbundenen Rahmenbedingungen zu erfüllen, die für einen wirklichen Wechsel notwendig sind.“

– EPEA CEO Michael Braungart

Circular Economy

Unternehmenstransformation entlang der Wertschöpfungskette

Die Implementierung der Circular Economy findet parallel auf verschiedenen Ebenen statt: Von der Chemikalie über die Dienstleistung bis zum System wird alles optimiert. Dazu zählen ebenfalls einzelne Prozesse, Produkte sowie Materialien.

Bei EPEA interagieren wir mit Unternehmen auf jeder Ebene der Wertschöpfungskette, bieten einzigartiges Know-how und ein weltweit ausgedehntes Netzwerk, das wir bei der Entwicklung von zirkulären Geschäftsmodellen, Machbarkeitsbewertungen, Projektmanagement, Koordination oder Partnerschaften mit Interessengruppen, Reverse Logistik, Material Pooling und Cradle to Cradle Zertifizierung beraten und unterstützen. Diese Kompetenz stellen wir ebenfalls Städten, Gemeinden und Regionen zur Verfügung, um Potenziale der zirkulären Wertschöpfung schneller zu aktivieren und umzusetzen.

Wettbewerbsvorteile durch eine Circular Economy powered by Cradle to Cradle:

  • Entwicklung eines positiven Fußabdrucks
  • Innovationsmotor
  • Regionale Wertschöpfung
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Steigerung der Sicherheit gegen Marktvolatilität
  • Erhöhung des Markenwerts und der Kundenbindung